Wo macht man die ärztliche Untersuchung für den Führerschein?
Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Führerschein ist das Einholen eines ärztlichen Gutachtens über die Fahrtauglichkeit. Welche Untersuchungen für den Führerschein erforderlich sind, wo man sie durchführen lassen kann und wie die Untersuchung abläuft, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Viel Spaß beim Lesen!
Muss jeder Fahrschüler eine ärztliche Untersuchung absolvieren?
Der erste und wichtigste Schritt vor Beginn der Fahrschulausbildung ist die Beantragung des PKK-Profils (Fahrerkandidaten-Profil) bei der Führerscheinstelle. Hierzu müssen bei der Verkehrsbehörde unter anderem folgende Unterlagen eingereicht werden:
- das ärztliche Attest für den Führerschein, das das Nichtvorliegen gesundheitlicher Einschränkungen für das Führen von Kraftfahrzeugen bescheinigt,
- ein aktuelles, farbiges Passfoto im Format 3,5 x 4,5 cm,
- die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten (bei minderjährigen Bewerbern).
Ohne vorherige ärztliche Untersuchung kann die Fahrausbildung nicht begonnen werden. Auch Personen mit bereits vorhandenem Führerschein, dessen Befristung abläuft, müssen sich vor der Neuausstellung erneut einer ärztlichen Untersuchung unterziehen.
Wie läuft die Führerscheinuntersuchung ab?
Fahrschüler fragen sich häufig, wie die ärztliche Untersuchung für den Führerschein abläuft. Der Termin beim ermächtigten Arzt gliedert sich meist in folgende Schritte:
- Sehtest: Zu Beginn liest der Bewerber Buchstaben oder Zahlenreihen von einer Sehtesttafel ab. Wer im Alltag eine Brille oder Kontaktlinsen trägt, sollte diese unbedingt zum Termin mitbringen. Die Sehhilfe wird im Gutachten und Führerschein vermerkt.
- Hör- und Motoriktest: Anschließend überprüft der Arzt das Gehör (z. B. durch Nachsprechen geflüsterter Worte auf Distanz) sowie den Gleichgewichtssinn durch einfache Übungen (z. B. Kniebeuge, Einbeinstand oder Finger-Nase-Test bei geschlossenen Augen).
- Gesundheitsfragebogen: Der Arzt erkundigt sich nach Vorerkrankungen, psychischer Gesundheit und dauerhaft einzunehmenden Medikamenten, um sicherzustellen, dass keine Beeinträchtigungen der Verkehrssicherheit vorliegen.
Der Arztbesuch dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten und endet bei gesunden Bewerbern fast immer mit einem positiven Gutachten.
Wo macht man die ärztliche Untersuchung für den Führerschein?
Eine weitere häufige Frage lautet: Wo lässt man die Untersuchung durchführen?
Nicht jeder Hausarzt darf diese Bescheinigung ausstellen. Es muss sich um einen amtlich ermächtigten Arzt für Arbeitsmedizin bzw. Verkehrsmedizin handeln. Sehr viele Fahrschulen kooperieren direkt mit ermächtigten Ärzten, die regelmäßig Termine in der Fahrschule anbieten – häufig verbunden mit Preisnachlässen. Die Standardgebühr für das ärztliche Gutachten beträgt gesetzlich geregelt 200 PLN.
Ärztliches Gutachten für den Führerschein – Das Wichtigste auf einen Blick
Nun wissen Sie, wie die ärztliche Untersuchung abläuft und wo sie durchgeführt wird. Bei normalem Gesundheitszustand ist sie reine Formsache. Hier die wichtigsten Praxistipps:
- Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig. Bringen Sie Personalausweis, ggf. Sehhilfen (Brille/Linsen) oder Hörgeräte mit;
- Die maximale Gültigkeitsdauer des Attests beträgt bei gesunden Personen 15 Jahre; bei gesundheitlichen Einschränkungen (z. B. Sehfehlern) wird eine kürzere Befristung festgelegt;
- Die gesetzliche Standardgebühr beträgt 200 PLN (sofern kein Fahrschulrabatt gewährt wird).
Wichtig: Das ärztliche Attest darf ausschließlich von einem zugelassenen Verkehrs- bzw. Arbeitsmediziner ausgestellt werden.
Unser Beruf genießt hohes gesellschaftliches Vertrauen: Wir garantieren, dass Neufahrer die nötigen Voraussetzungen für eine sichere Verkehrsteilnahme erfüllen. Unsere fachliche Bewertung schützt Leben auf den Straßen.
Viel Erfolg!